Freiburgerinnen überzeugen zu Hause erneut und gewinnen gegen Osnabrück 80:61 (38:29). Nur eine einzige kurze Durststrecke galt es zu überstehen…

Zu Beginn der Partie waren die Freiburgerinnen allerdings eher hungrig als durstig, denn nach der schwachen Wurfausbeute im letzten Spiel schien es, als ob sie sich an diesem Abend keine einzige Chance entgehen lassen wollten. Fast jeder Angriff führte in den ersten Minuten zum Erfolg, schon nach weniger als drei Minuten hatten die Eisvögel zehn Punkte auf ihrem Konto. Sehenswert ging es danach weiter, bis zur ersten Pause hatten die Freiburgerinnen einen komfortablen Vorsprung zu verzeichnen (24:12). So konnte aus Sicht der Gäste nicht weitergehen, so dass sie nun versuchten, den Freiburger Angriffswirbel durch eine Zonenverteidigung zu bremsen.

Diese Maßnahme zeigte zunächst Erfolg: einige Minuten lang bemühten die Eisvögel sich vergeblich und vergaben auch gut herausgespielte Würfe. Allerdings fanden auch auf der Gegenseite nur wenige Aktionen ihr Ziel. Für die beiden Mannschaften und auch das Publikum eine kreative Durststrecke, die allerdings auch durch gelungene Verteidigungsaktionen auf beiden Seiten zustande kam. Nach der Pause starteten die OKE Panthers zunächst besser in die zweite Hälfte: kurzzeitig schmolz der Freiburger Vorsprung auf vier Punkte. Doch die Eisvögel wussten einmal mehr ihren Heimvorteil zu nutzen: das eigene Publikum im Rücken spielten sie sich kurzzeitig in einen Rausch, erzielten sieben schnelle Punkte in Folge, und plötzlich war die Führung zweistellig. Nun war der Bann gebrochen, die Freiburgerinnen schlossen ihre Angriffe mit viel Selbstvertrauen ab und arbeiteten gleichzeitig unermüdlich in der Verteidigung. Die Gäste, geschwächt durch die Verletzung ihrer Spielmacherin Angela Pace in der ersten Hälfte, konnten dem nun nichts Entscheidendes mehr entgegensetzen. Dennoch zeigten sie bis zuletzt Moral und trugen so zu einem ansehnlichen Schlussviertel bei.

Durch den Heimerfolg bleiben die Eisvögel im Jahr 2012 zu Hause ungeschlagen. Nun ist die ganze Aufmerksamkeit darauf gerichtet, dass sie nach drei Auswärtsniederlagen in Folge auch unterwegs wieder Punkte einfahren können. Sollten es ihnen gelingen, auch am kommenden Samstag in Oberhausen 40 Minuten konzentriert und konsequent zu spielen, dann könnte dies gelingen – könnte, denn für die Gastgeberinnen geht es um nichts weniger als den Playoff-Einzug…

Quelle: USC Eisvögel Freiburg e.V. (http://www.usc-eisvoegel.de)