Nun geht’s in die Playoffs. Am Sonnabend (3. März, 19:30 Uhr) absolvieren die Herren des SC Rist (2. Bundesliga Pro B) ihr erstes von drei möglichen Spielen in der Serie gegen die Giants Nördlingen. Eine fast 700 Kilometer lange Fahrt in den Donau-Ries-Kreis liegt vor den Ristern, die bis auf Peter Huber-Saffer alle Spieler an Bord haben.

„Nach dem Sieg gegen Wolfenbüttel war die Erleichterung natürlich sehr groß, dass wir unser Minimalziel, die Playoffs und damit den Klassenerhalt, erreicht haben“, sagt Trainer Özhan Gürel. „Nördlingen hat viele Waffen, wie die beiden Amerikaner Johnson und Jamerson, dazu Rastatter, Eichler und Brütting. Das sind alles sehr gute Spieler und deshalb ist die Mannschaft auch Zweiter in der Pro B Süd geworden, aber unschlagbar ist Nördlingen sicher nicht“, so der Coach weiter. Für Anthony Pettaway und Augie Johnston ist die Heimhalle der Giants vertrautes Terrain. Beide spielten in der vergangenen Saison bekanntermaßen in der 1. Regionalliga Süd-Ost und trafen mit ihren damaligen Clubs auf die Nördlinger, die letztlich den Meistertitel holten und in die Pro B aufstiegen.

Ladybaskets: Das letzte Heimspiel

„Ein für uns zufriedenstellendes Spiel“, so Coach Alexander May, wollen die RIST SCALA Ladybaskets (2. DBBL) in ihrem letzten Saisonauftritt in der Steinberghalle am Sonntag (4. März, 16:00 Uhr) gegen den ASC Theresianum Mainz ablegen. Ob dabei dann ein Sieg herausspringt, ist vorerst zweitrangig. So wie am vergangenen Wochenende in Leverkusen, als die Ladybaskets eine gute Vorstellung gegen Opladen boten, am Ende die Punkte aber am Rhein lassen mussten. Ein Sieg in einem der letzten drei Spiele „wäre schon ein schönes Abschiedsgeschenk“, dass sich sein Team selbst bescheren würde, meint der Trainer. May kann voraussichtlich wieder mit Katharina Körner, Charlotte Müller-Navarra sowie Samantha Ochs planen, während Mona Frey mit dem WNBL-Team in die Playoffs startet und deshalb für einen Einsatz in der 2. DBBL ausfällt. Die Mainzerinnen stehen momentan auf dem siebten Tabellenrang und schlugen am zurückliegenden Wochenende den ASV Moabit Berlin mit 78:63. 15 Zähler gingen dabei auf das Konto der Bulgarin Gergana Georgieva, die – was den Punkteschnitt betrifft – die zweitebeste ASC-Spielerin in der laufenden Saison ist. An erster Stelle steht in dieser Hinsicht die erfahrene Tschechin Gabriela Jandova (knapp 15 Punkte im Schnitt).

Quelle: SC Rist Wedel e.V. (http://www.scrist-wedel.de/)