Vor dem Spiel gegen Wasserburg verlässt eine Spielerin den Eisvögelkader. Frisch eingetroffen sind jedoch begehrte Textilien. Eigentlich ist alles so wie immer. Der TSV Wasserburg geht als einer der ganz großen Titelfavoriten in die Saison. Ein unglaublich dicht besetzter Kader, angesichts dessen einem die beiden Trainer Hans Brei und Wanda Guyton schon fast leidtun können. Alternativen über Alternativen. Und auch die Deutschenquote scheint für den ehemaligen Serienmeister und Abo-Finalteilnehmer dieses Jahr kein Problem.

Da gibt sich mit Katharina Kühn und Jessica Höötmann die deutsche Centerelite die Hand und wird ergänzt durch eine wieder aufblühende Jana Furkova (Slowakei). Auf der Flügel- und Aufbauposition können sich die Coaches entscheiden zwischen den beiden Deutschen Jezabel Ohanian und Svenja Brunckhorst. Gespickt wird das ganze Menü dann noch durch die Topscorerinnen Rebecca Thoresen (Australien/Malta), Carlene Hightower (USA) und Diana Pop (Rumänien). Ein Team, das schon alleine den Besuch in der Unihalle am Samstagabend lohnt.

Die Eisvögel haben durch zwei Auftaktsiege ihren Teil dazu beigetragen, dass die Tabellenkonstellation ein sportliches Highlight im Freiburger Osten verspricht. Doch bleibt man an der Dreisam realistisch. Trainer Janson mag es bei der Suche nach passenden 1:1-Matches gegen den Wasserburger Elitekader ganz schummrig vor Augen werden. Erschwert wird die Situation auch dadurch, dass Juliane Hodapp, wie bereits seit Beginn der Vorbereitung befürchtet, aus Studiengründen nach Stuttgart umziehen muss und den Eisvögeln somit diese Saison nicht mehr zur Verfügung steht. Der Freiburger Kader umfasst nun noch zwölf Spielerinnen, von denen sieben in Freiburg mit dem Basketballspielen angefangen haben. Trotzdem freuen sich die USC-Damen auf das Duell, das jedoch dieses Jahr vor nochmals geänderten Vorzeichen stattfindet. Im Gegensatz zum USC, der vier deutsche Leistungsträgerinnen verlor, kann der TSV mit Höötmann und Ohanian namhaften nationalen Zugang vermelden. Zudem scheint das alte Winner-Gen schon frühzeitig an den Inn zurückgekehrt zu sein. Kein Team der Liga versteht es mit seiner geballten Erfahrung so wie die Wasserburgerinnen, die Leistung am jeweils Notwendigen zu justieren und zum richtigen Zeitpunkt des Spiels abzurufen. Beide Auftaktpartien gegen Rhein-Main und Wolfenbüttel wurden verhältnismäßig knapp, aber doch im entscheidenden Moment souverän und routiniert gewonnen. Eine Fähigkeit, die in der Ballsportlandschaft wohl in Bayern ihr Zuhause hat… Viel Spass!

Für alles Fans und Zuschauer: Die neue Eisvögel-Kollektion ist eingetroffen! Am Fanstand können alle „Eisvögel TEAM Basketball“-Fans die Freiburger FOR THREE BASKETBALL Textilien anprobieren. Vorbestellungen können abgeholt werden. Birte Wehrenbrecht berät und stellt Ihnen gerne die neuen Farben vor.