66:61 Sieg in Marburg. Die Eisvögel siegen zum fünften Mal und stehen vor wichtigen Wochen.

Zweimal war es Jule Schindler, die in Schlüsselszenen des Spiels im Mittelpunkt stand. Zweimal drückte sie den Dreier ab. Zweimal traf sie.

Die USC-Eisvögel gingen sofort in Führung, setzten sich ständig ab. Viel Energie, viel Einsatz, viel Team und eine richtig konzentrierte Wurfleistung auf Freiburger Seite. Einen Schritt und ein paar kmh langsamer in der ersten Halbzeit: Die Gastgeberinnen des BC Marburg. Nach 21 gespielten Minuten stellte Jule Schindler den größten Freiburger Vorsprung her: plus 25 (46:21).

Was folgte, war die Demonstration einer Marburger Ur-Stärke. Das Team verteidigte deutlich intensiver, baute Spannung auf und hatte: Amanda Davidson. Es ist generell schwer, nahezu unmöglich, dem Team von Coach Aleksandra Kojic alle Stärken zu nehmen. Die Eisvögel kämpften stark gegen die wieder genesene Margret Skuballa. Doch in den Blocks für Dauerschützin Davidson blieben sie hängen. Die Amerikanerin nahm Maß, verkürzte mit insgesamt sieben erfolgreichen Dreiern allein in der zweiten Halbzeit, zum Teil aus zehn Metern. Und der 25-Punkte-Vorsprung schmolz dahin. Plus 11 nach drei Vierteln. „Nail biting“ nennen die Amis die kaum ertragbare Spannung, wenn zwei Teams um jeden Ball und um jeden Punkt kämpfen. Und es war zum Fingernägel kauen…

Dann die 40. Minute. Davidson trifft gegen Schindler ihren sechsten Dreier. Marburg ist mit einem Punkt dran (58:59). Die grandiose Marburger Aufholjagd hätte eine proppenvolle Gassmann-Halle verdient gehabt. Und Jule Schindler trifft im Gegenzug ihren zweiten Dreier. Marburg muss foulen, um Freiburg an die Freiwurflinie zu zwingen. Doch Jahzinga Tracey und Judith Schmidt behalten die Nerven. Daran ändert auch der besagte 10-Meter-Dreier von Amanda Davidson nichts mehr.

Der fünfte Sieg ist da. Und vor der Tür stehen nicht Winterstiefel, sondern zwei wegweisende Spiele. Am kommenden Wochenende geht es in Heidelberg um den Einzug ins ersehnte Pokal-Viertelfinale. Am 15.12. dann das letzte Heimspiel des Jahres 2012. Zu Gast: Herner TC. Wer die DBBL-Tabelle lesen kann, weiß um was es geht. Packt’s an!

Quelle: USC Eisvögel Freiburg e.V. (http://www.usc-eisvoegel.de)