Die 1. Herren bleiben in der Steinberghalle auf Erfolgskurs. Am Sonnabend bezwangen sie den RSV Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf deutlich mit 78:56 und überzeugten dabei, wenn man von einer kurzen Phase im dritten Viertel absieht, mit starker Verteidigung und geschlossenem Mannschaftsspiel. Besonderen Wert legte Headcoach Özhan Gürel auf die Tatsache, nur acht Offensiv Rebounds der Gäste zugelassen zu haben.

„Stahnsdorf ist eine der besten Mannschaften der gesamten Pro B in dieser Kategorie, deswegen war das ein wichtiger Faktor. Und unsere 24 Assists zeigen, wie gut wir als Team gespielt haben.“ Kai Buchmann, Assistant Coach der Brandenburger, hingegen sagte: „Wedel war wieder sehr gut auf uns eingestellt. Das war von hinten bis vorne einfach kein gutes Spiel von uns.“ Die Wedeler gingen zu Beginn der Partie mit 6:0 in Front, woraufhin der RSV die erste Auszeit nahm, und sollten die Führung während der gesamten Begegnung nicht einmal an den Gast abtreten. Unter dem Korb entwickelte sich die erwartete „Schlacht“ der Riesen, die selbst ohne Peter Huber-Saffer (Zehenverletzung) letztlich in Sachen Rebounds (43:31) und Points in the Paint (32:26) zugunsten der Rister ausfiel. Die gefährlichen US-Amerikaner der Brandenburger kamen zunächst kaum zur Geltung, nur ansatzweise ließen sie ihre Qualitäten aufblitzen und waren ansonsten bei den Gastgebern in guten Händen.

Zur Halbzeit führte der SC Rist mit 40:25. Im Anschluss an die Pause machte man zunächst konzentriert weiter und traf in Person von Mac-Davis Duah und des erneut glänzend aufgelegten Patrick Wischnewski von jenseits der Dreierlinie. Doch in der Mitte des dritten Abschnitts gelang dem RSV ein 11:0-Lauf, der den Wedeler Vorsprung auf neun Zähler schrumpfen ließ. „Vor allem unsere Guards haben da aber die richtigen Antworten gehabt“, freute sich Gürel. Augie Johnston glänzte wie in den vergangenen Wochen als Passgeber (sechs Assists) – während sein Kollege Wischnewski (5/6 Dreier) immer wieder eiskalt vollstreckte.

„Ein großes Dankeschön auch an die Zuschauer für die tolle Unterstützung“, so Gürel, dessen Mannschaft nun den Schwung aus den guten Heimspielen 2012 mitnehmen möchte, um auch auswärts zu punkten. In den kommenden Tagen gibt es dazu die doppelte Gelegenheit: Am Mittwoch, den 1. Februar, bei den Hertener Löwen und am Sonnabend, den 4. Februar, beim BSV Wulfen.

Statistik:

Viertelergebnisse: 21:14, 19:11, 17:20, 21:11

SC Rist (Punkte): Wischnewski (19), Pettaway (16), Böke (10), Akpinar (9), Johnston (7), Duah, Laatzen, Stielow (je 3), Gausa, Lühring, Parohl (je 2).

RSV Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf (Punkte): Watson (12), Bennett, Evans (je 11), Haucke, Williams (je 8), Schoeps (4), Mackeldanz (2), Modersitzki.

Schiedsrichter: Holger Lohmüller / Benjamin Dirks

Quelle: SC Rist Wedel e.V. (http://www.scrist-wedel.de/)