1991 wechselte Ingo Freyer – damals 20-jährig – vom SC Rist Wedel zu ALBA Berlin. Mehr als zwei Jahrzehnte später geht wieder ein großes Guard-Talent den Weg vom Steinberg an die Spree. Ismet Akpinar zieht es im Sommer in die Hauptstadt, er erhält beim BBL-Club einen Vierjahresvertrag.

Akpinar wurde nach der Saison 2011/2012 – seiner ersten in der 2. Bundesliga – in einer vom Internetportal Eurobasket.com unter den Trainern der 2. Bundesliga Pro B durchgeführten Umfrage zum „Newcomer des Jahres“ gewählt, darüber hinaus erhielt der U18-Nationalspieler dank seiner starken Leistungen im Trikot der Piraten Hamburg die Auszeichnung als „Rookie des Jahres“ in der U19-Bundesliga NBBL. In der aktuellen Spielzeit erhält der 17-Jährige im Schnitt knapp 23 Minuten Spielzeit pro Partie für den SC Rist in der Pro B (6,8 Punkte, 2,1 Assists, 2,1 Rebounds je Einsatz) und ist darüber hinaus Topscorer der Piraten in der NBBL (18,6 Punkte pro Spiel).

„Es ist ein sehr mutiger Schritt von Ismet“, sagt Sebastian Gleim, Headcoach des SC Rist, „ich hoffe, dass er dafür belohnt wird. Dass er Tag und Nacht dafür kämpfen wird, da bin ich mir sicher.“

Ein Jahr, nachdem Kay Gausa zum deutschen Vizemeister ratiopharm Ulm wechselte, zieht es also den nächsten Rister zu einem Erstligisten.

„Ismet ist nicht nur basketballerisch sehr talentiert, sondern bringt auch für sein Alter schon sehr wichtige Qualitäten wie Zielstrebigkeit, Fleiß und Ehrgeiz mit. Wir werden ihn mit Geduld an die Profis heranführen“, wird ALBA-Sportdirektor Mithat Demirel auf der Website des BBL-Teams zitiert.

Der SC Rist freut sich für Ismet über diese tolle Chance und wünscht ihm für seine Berliner Zeit alles Gute. Aber vorher hat man gemeinsam in der Pro B und in der NBBL mit den Piraten ja noch einiges vor…

Quelle: SC Rist Wedel e.V. (http://www.scrist-wedel.de/)