Die Herren des SC Rist (2. Bundesliga Pro B) empfangen am Sonnabend (06. November, 19:00 Uhr) den SSV Lok Bernau in der Steinberghalle und wollen nach nunmehr drei Niederlagen in Folge wieder gewinnen. „Eigentlich ist ein Sieg für beide Mannschaften Pflicht“, sagt Trainer Özhan Gürel vor dem Duell mit den Brandenburgern.

Das Team von Coach Torsten Schierenbeck mag zwar ein Neuling in der 2. Bundesliga Pro B sein, doch man kennt sich. In der Regionalliga gab es über Jahre zahlreiche Aufeinandertreffen beider Clubs, nicht selten hart umkämpft. „Bernau ist vor allem in der Offense sehr stark“, sagt Gürel und hat dabei nicht zuletzt die beiden US-Amerikaner Ryan Williams und Dreshawn Vance im Hinterkopf, die mit 20 bzw. 18 Punkten pro Partie bislang den Löwenanteil des Lok-Scorings verbuchten. 27 Zähler waren es für Williams am vergangenen Wochenende beim 65:84 gegen Wolfenbüttel, Vance kam dabei auf 17 Punkte.

Neben Williams sind auch etliche weitere Bernauer Akteure beileibe nicht zum ersten Mal am Steinberg zu Gast. So kann Coach Schierenbeck u.a. auf seine drei Routiniers Konstantin Mau, Steve Krajewski und Sebastian Trzcionka bauen, die seit Jahren im Lok-Dress unterwegs sind. „Bernau ist zwar im Moment Tabellenletzter, aber sicher kein leichter Gegner“, betont Gürel. Zumal seine Mannschaft – das haben die vergangenen Wochen gezeigt – alles aufs Feld bringen muss, um in der Pro B Spiele zu gewinnen. Doch ist das der Fall, auch das ist eine Erkenntnis der bisherigen Saison, dann können die Rister jeden Gegner in der Liga schlagen. Aber: „Wir haben immer noch viel Arbeit zu tun“, sagt der Trainer. Während Florian Moysich (Nackenschmerzen) und Vedo Delic (krank) noch kein grünes Licht für einen Einsatz am Sonnabend gegeben haben, kehrt mit Kay Gausa ein Leistungsträger zurück. Der 18-Jährige pausierte zuletzt aufgrund von Rückenproblemen.

Christopher Ratjen mit 23 Punkten, 17 Zähler gingen auf das Konto von Jamo Ruppert.

Quelle: SC Rist Wedel e.V. (http://www.scrist-wedel.de/)