Vinnie Darpino / Baskets Vilsbiburg (Bild: Soller/Vilsbiburger Zeitung)

RLSO: Zwickau wird fast zum Stolperstein für Baskets Vilsbiburg

Klare Siege einzufahren ist in dieser Saison nicht die Stärke der Baskets Vilsbiburg. Auch in Zwickau, gegen den Tabellenvorletzten, stand das Spiel wenige Sekunden vor dem Ende noch auf Kippe. Erst nach der Verlängerung konnten die Prote Jungs mit 94:87 (45:38) den dritten Sieg in Folge einfahren.

Ohne die verletzten Jodi Kreutzer und Michael Mayr, dafür wieder mit Igor Jurakic und Jerry Iyanoye ging es für die Baskets personell dezimiert nach Sachsen. Erschwerend kam vor Ort hinzu, dass Andi Goderbauer mit Problemen in der Wade nur bedingt einsatzfähig war. Die TSV Cracks fanden dennoch gut in die Partie und kontrollierten das Spielgeschehen. Sowohl das erste (23:17), als auch das zweite Viertel (22:21) gingen an die Niederbayern. Brandon Crawford und Lubos Novy hielten die Baskets mit wichtigen Rebounds und Punkten unter den Körben in der ersten Hälfte im Spiel, da man aus der Distanz nicht an die starken Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen konnte. Trotz der gefühlten Überlegenheit gelang es den Baskets nicht sich entscheidend abzusetzen, womit es bei einer knappen 45:38-Führung in die Halbzeitpause ging. „Man hatte in der ersten Halbzeit nicht den Eindruck, dass uns Zwickau gefährlich werden könnte. Dennoch schafften wir es einfach nicht uns ein Polster zu erspielen. Das rächt sich Meistens“, analysierte Coach Prote in der Kabine. Und er sollte Recht behalten, denn es passierte das, was passieren musste. Nachdem man aggressiv in die Halbzeit startete und den Vorsprung auf zwischenzeitlich 13 Punkte (59:46) ausbaute, verlor man völlig den Faden und ließ Zwickau zurück ins Spiel kommen. Die Folge war ein 14:0-Lauf der Hausherren, sodass die Baskets nach 29 Minuten erstmals in Rückstand lagen (59:60). Von da an blieb die Partie spannend. 30 Sekunden vor dem Ende ging Zwickau mit drei Punkten in Führung, doch die Baskets fanden durch Vinnie Darpino – mit 33 Punkten Topscorer der Partie – prompt die passende Antwort. 11 Sekunden vor dem Ende gingen die Hausherren erneut in Führung und verhinderten im folgenden Angriff per frühem Foul einen Dreipunktewurf der TSV’ler. Niki Märkl behielt an der Freiwurflinie die Nerven und rettete seine Baskets so in die Verlängerung. Dort ließen die Prote Jungs dann nichts mehr anbrennen (15:8) und konnten am Ende einen glücklichen aber nicht unverdienten 94:87-Sieg feiern. Durch den dritten Sieg in Folge festigen die Baskets den dritten Tabellenplatz in der 1. Regionalliga und wollen sich am kommenden Sonntag (Spielbeginn 15:00Uhr) im letzten Heimspiel der Hinrunde mit einem Sieg von den Fans in die Weihnachtspause verabschieden.

Quelle: TSV Vilsbiburg 1883 e.V. (http://www.baskets-vilsbiburg.de/)