Mit einem blitzsauberen Start-Ziel-Sieg haben die Herren des SC Rist (2. Bundesliga Pro B) die Doppelschicht am langen Wochenende beendet und damit ihren zweiten Erfolg der laufenden Saison eingefahren. 79:65 hieß es am Ende einer Begegnung, die die Rister dominierten und verdientermaßen für sich entschieden. In der Anfangsphase glänzten die Hausherren vor 500 Zuschauern in der Steinberghalle mit einer hohen Trefferquote, insbesondere Fabian Böke agierte wie entfesselt und verwandelte ein ums andere Mal sicher aus der Halbdistanz. In der Mitte des ersten Abschnitts – der SC Rist führte mit 15:7 – wurde es BG-Coach Torsten Schierenbeck zu bunt.

In einer Auszeit wollte er seine Jungs wieder auf Kurs bringen, doch im Anschluss an eben diese bot sich ein unverändertes Bild. Kay Gausa und Anthony Pettaway legten für die Gastgeber nach. Die Konsequenz: 67 Sekunden nach seiner ersten Auszeit ordnete Schierenbeck gleich die zweite an. „Rist hat uns in der Anfangsphase mit seiner Defense kaputt gemacht“, sagte Dorstens Trainer nach der Partie. Worte, die wie Musik in den Ohren seines Kollegen und Freundes Özhan Gürel klangen. Nach zehn absolvierten Minuten lag der SC Rist mit 27:14 in Front und setzte im zweiten Durchgang nach. Die Wedeler bestimmten das Geschehen in unmittelbarer Korbnähe und hatten auf den Außenpositionen immer wieder gute Optionen. Die gute Arbeit in der Verteidigung tat ihr Übriges. 50:30 hieß es zur Halbzeit – und es folgte ein 8:0-Run des SC Rist, der dem Gast signalisierte, dass man auch nach der Pause nicht willens war, das Tempo herunterzuschrauben. Auf 29 Zähler schnellte die Wedeler Führung im dritten Viertel, sollte sich in den abschließenden zehn Minuten aber noch deutlich reduzieren.

Nur noch sechs Punkte gelangen den Ristern bis zur Schlusssirene. „Ich habe absichtlich die Spieler spielen lassen, die bis dahin noch nicht so viel zum Einsatz gekommen sind. Ich und auch die Zuschauer mussten in der Phase viel Geduld aufbringen“, sagte Özhan Gürel. An der Tatsache, dass sein Team einen sicheren Heimsieg einfuhr, änderte sich aber nichts mehr. „Das war eine gute Leistung von uns heute. Wir haben ordentlich verteidigt und konnten unsere Stärken unter dem Korb ausspielen“, sagte der Coach. 42:28 „points in the paint“ sowie die Reboundhoheit unterstrichen seine Worte. „In Wedel werden auch noch andere Mannschaften verlieren. Wir sind mit unseren zwei Siegen bisher voll im Soll“, bilanzierte Dorstens Trainer Schierenbeck.

Einen Sieger gab es auch in der Halbzeit, beim Lucky Shot präsentiert von der Stadtsparkasse Wedel. Jan Straub traf von der Mittellinie und gewann damit 100 Euro Startguthaben der Stadtsparkasse Wedel. Beim nächsten Heimspiel (15. Oktober gegen Braunschweig) geht es damit wieder um 50 Euro.

Statistik:

Viertelergebnisse: 27:14, 23:16, 23:16, 6:19

SC Rist (Punkte): Böke (18), Gausa (16), Johnston, Pettaway (je 15), Huber-Saffer (4), Moysich (3), Laatzen, Lühring, Nagora, Wichers (je 2), Akpinar, Parohl.

BG Dorsten (Punkte): Poole (19), Bryant (11), Cadmus (8), Heit, Pelaj (je 6), Dunzel, Spettmann (je 5), McDuffie (3), Budde (2).

Schiedsrichter: Niels Hennig / Benjamin Dirks

Quelle: SC Rist Wedel e.V. (http://www.scrist-wedel.de/)