NBA Wetten – „Insiderinfos“ von NBA Tipps

Wie jede große Sportart bzw. Sportliga lockt natürlich auch die NBA die Fans des Glücksspiels an, schließlich kommt sie aus dem Land, das mit Vegas den Inbegriff der Zocker beherbergt. Die Art wie am häufigsten auf die NBA (und durch diesen Einfluss auf alle Basketball Ligen) gewettet wird, hat über die Jahre immer wieder die gleichen Fragen aufgeworfen, die sich vor allem mit dem berühmten amerikanischen Spread befassen.

Spread, das fremde Wesen

Spread heißt übersetzt nichts anderes als „Spanne“ und genau so muss man sich die Nutzung vorstellen. Entstanden ist die Wettart, weil man in Las Vegas von vielen Kunden hören wollte, dass sie gerne gleiche Gewinnchancen für beide Teams hätten, also musste ein System gefunden werden wie für beide Teams einer Begegnung die gleiche Quote angeboten werden kann. So entstand der Spread, bei dem man den wahrscheinlichsten Punkteabstand zwischen zwei Teams aussucht und diesen als „Ausgleich“ für die Wette nimmt.

Ein Beispiel: Sagen wir die Lakers empfangen die Bucks und die Buchmacher sind der Meinung, dass die Lakers Favorit sind und dass es am wahrscheinlichsten ist, dass sie mit 8 Punkten Vorsprung gewinnen und legen den Spread auf 8 Punkte. Die Wette wird für den Kunden dann als Lakers -8 und Bucks +8 dargestellt und bei den meisten Buchmachern erhalten die zwei Optionen jeweils eine 1,91 als Quote. Was heißt das im Detail?

Wann gewinne ich wenn ich auf Lakers -8 setze? Hierbei werden den Lakers 8 Punkte abgezogen und danach müssen sie noch immer vorn liegen. Gewinnen die Lakers das Spiel mit 7 Punkten Vorsprung, würden sie nach dem Spread-Abzug mit einem Punkt verlieren, also wäre die Wette verloren.

Wann gewinne ich wenn ich auf Bucks +8 setze? Hierbei werden den Bucks 8 Punkte hinzugerechnet. Verlieren die Bucks also mit sieben Punkten, dann ist meine Wette dennoch gewonnen, da man ihnen ja noch die 8 Punkte im Spread draufrechnet. Oder anders gesagt: man gewinnt so lange, so lange die Bucks nicht mit 8 oder mehr Punkten verlieren.

Wie werden die Spreads festgelegt

Das ist eine Wissenschaft für sich. Früher gab es eine große Agentur in Las Vegas, die die Vorschläge an die Vegas Buchmacher geschickt hat und diese konnten die Vorschläge dann übernehmen oder weitere Änderungen vornehmen. Es kann sehr gut beobachten werden wie bei wichtigen noch ausstehenden Informationen der Spread bis in den früher Nachmittag europäischer Zeit auf sich warten lässt, weil es Ungewissheiten rund um Topspieler gibt (Verletzungen oder andere Gründe für potenzielle Ausfälle). Es kann fest davon ausgegangen werden, dass die Buchmacher und die Quotenagenturen die besten Quellen haben, die man sich vorstellen kann, die dann direkt in den Vereinen sitzen, schließlich reden wir hier von einer Milliardenindustrie.

Las Vegas vs Offshore

Ursprünglich wurde in den USA nur in Las Vegas oder bei illegalen Buchmachern gewettet. Inzwischen gibt es eine riesige Onlineindustrie, die sich auf den US-Sportwetten Markt stürzt obwohl das Onlinewetten in den USA absolut illegal ist. Die Unternehmen sitzen auf karibischen Inseln oder in Asien und interessieren sich nicht für die Regelungen der USA. Inzwischen ist ihr Einfluss sehr groß geworden und sie sind genauso wichtig wie die Buchmacher in Las Vegas.

Moneyline, Totals und andere Rätsel

Es gibt natürlich auch andere Wettarten, die sehr weit verbreitet sind. Hier die wichtigsten kurz erklärt.

Moneyline: für und Europäer wohl die logischste Variante. Sieg oder Niederlage.

Totals: Hier geht es um Gesamtwerte. Dabei kann es um die Gesamtpunkte eines Spiels, einer Mannschaft, eines Viertels oder einer Halbzeit gehen. Es wird eine Punktzahl als der wahrscheinlichste Wert festgelegt und das „Über“ als auch das „Unter“ erhalten die gleiche Quote. Sehr beliebt in vielen Teilen der Welt.

Player Props (propositions): Hierbei geht es um eine Vorhersage rund um einen einzelnen Spieler. Diese Wettarten werden vornehmlich bei Buchmachern mit hohem Wissensstand angeboten, da sie am schwierigsten sind. Gute Wetter sehen hier immer eine gute Möglichkeit den Buchmacher zu schlagen. Ein Klassisches Beispiel ist die Wette auf die Anzahl der Punkte, die ein Spieler in einem Spiel erzielen wird. Manchmal werden sogar die Rebounds dazu genommen und die Wette lautet zum Beispiel: Rebounds+Punkte, die Kobe Bryant erzielen wird. Dann wird wieder ein Wert ermittelt, der als der wahrscheinlichste gilt und die Wette wird als „Über Wert X“ oder „Unter Wert X“ angeboten.

Milliardengeschäft

Der US Markt ist auf dem Weg sich auch online zu öffnen und auch in Deutschland sehen wir große rechtliche Veränderungen. Die Glücksspielbranche wird größer je kleiner die Welt dank des Internets wird. Schon jetzt werden jede Saison Milliarden mit den Wetten auf die NBA umgesetzt. Unsere Tipps dazu findet ihr bei http://nbatipps.com – der Versuch die Buchmacher nicht immer nur reicher werden zu lassen!