Aus den mündlichen Zusagen werden zusehends konkrete Verträge: Die Planungen für die zweite Saison in der zweiten Bundesliga laufen bei Friendsfactory Jahn München auf Hochtouren. Während die Verhandlungen mit den Spielerinnen aus dem letzten Jahr fast abgeschlossen sind, ist den Verantwortlichen um Sportdirektor Armin Sperber ein wahrer Coup gelungen: Centerspielerin Jenny Sommer trägt ab sofort das Friendsfactory-Trikot. Die 24-Jährige kommt vom Erstligisten Heli Donau-Ries, für den sie in der abgelaufenen Saison im Durchschnitt 20 Minuten auf dem Feld stand, 5 Punkte erzielte und 4 Rebounds holte.

„Jenny Sommer ist ein wahrer Glücksgriff für uns. Durch ihre sympathische und offene Art passt sie super in unser Team und spielerisch ist sie eine große Verstärkung. Zusammen mit Viki Wohlers haben wir ein herausragendes deutsches Centerduo “, freut sich Sperber über den 1.92m großen Neuzugang.

Mit Sommer schließt sich eine weitere deutsche Top-Spielerin dem Friendsfactory-Team an, die trotz ihres jungen Alters über eine Menge nationale und internationale Erfahrung verfügt. Denn neben ihren drei absolvierten Spielzeiten in der 1. Bundesliga lief die gebürtige Berlinerin für die deutschen Jugendnationalmannschaften auf.

„Ich freue mich sehr auf die neue Saison, auf das Team und die auf mich zukommenden Herausforderungen. Die Entscheidung nach München zu wechseln war nicht nur eine rein sportliche, sondern auch eine berufliche Entscheidung. Denn ich habe ab August zusätzlich eine Festanstellung in der Münchner Zentrale unseres Hauptsponsors, der Friendsfactory AG, erhalten. Aber auch die Stadt München hat letztendlich dazu beigetragen, dass ich ab sofort für Friendsfactory Jahn München spielen werde“, sagt Jenny Sommer.

Bisher absolvierten Sommer und Co. noch individuelle Trainingspläne, aber seit heute bittet die Jahn-Assistenz-Coach Basti Sturm zum Trainingsstart in die Halle (Headcoach Rüdiger Wichote ist noch mit der U20-Nationalmannschaft auf Tour). Nicht mehr dabei sein wird dann bedauerlicherweise Verena Stürmlinger. Für Stürmlinger ist der enorme zeitliche Aufwand durch das Pendeln von ihrem Wohnort Wasserburg, wo sie Lehrerin ist, nach München nicht mehr zu stemmen. Schweren Herzens verabschiedete sich die Centerspielerin, die in der letzten Saison in der jungen Münchner Mannschaft eine absolute Leistungsträgerin war.

„Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen, weil die letzte Saison riesigen Spaß gemacht hat. Wir hatten eine super Stimmung in der Mannschaft und im gesamten Verein, das werde ich vermissen. Aber in meiner jetzigen Situation ist der Aufwand leider nicht mehr machbar“, sagt Stürmlinger mit dem Versprechen, möglichst viele Heimspiele zu besuchen, um ihr altes Team anzufeuern.

Das gesamte Friendsfactory-Team bedankt sich bei Veri für ihren unermüdlichen Einsatz und die hervorragenden Leistungen und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute.

Quelle: TS Jahn München Basketball (http://www.ts-jahn-basketball.de/)