Aleek Pauline / Baskets Vilsbiburg (Bild: Soller/Vilsbiburger Zeitung)

Sieben Tage, drei Spiele, drei Siege – besser hätte es bei den Baskets zum Saisonauftakt nicht laufen können. Nachdem die Prote-Jungs zum Saisonauftakt Breitengüßbach bezwingen konnten, verwies man am Donnerstagabend Aufsteiger Bayreuth in die Schranken. Am Samstagabend gastierten nun die ebenfalls noch ungeschlagenen Longhorns aus Herzogenaurach in der Ballsporthalle. Mit 87:66 gelang den Baskets am Ende der dritte Sieg in Folge, wodurch man auch die Tabellenführung in der Regionalliga behaupten konnte.

Mit fünfzehnminütiger Verzögerung – einer der beiden Unparteiischen kam zu spät – starteten die beiden Teams ausgeglichen in die Partie. Dabei mussten die TSV’ler auf Andreas Goderbauer verzichten, der sich seit dem Spiel gegen Bayreuth mit Rückenschmerzen quält. Von Beginn an passten sich die Baskets dem Spieltempo der Gäste an und kamen so vor rund 600 Zuschauern nicht so richtig ins Laufen. Dennoch konnte man das erste Viertel mit 17:11 für sich entscheiden. Auch im zweiten Abschnitt gelang es den Vilsbiburgern nicht, dem Gegner ihr Spiel aufzuzwingen. Brandon Crawford kam in der ersten Halbzeit nur auf vier Punkte und vier Rebounds und lies die Dominanz der letzten Partien vermissen. Dafür sprangen andere in die Presche. Weil Aleek Pauline , mit 26 Punkten Topscorer der Partie, auf dem Weg zum Korb nicht zu halten war und auch Igor Jurakic in seinem ersten Heimspiel treffsicher war, ging es für die Hausherren mit einer Neun-Punkte-Führung (35:26) in die Halbzeitpause.

„Wir haben uns in der ersten Hälfte viel zu sehr dem Tempo der Herzogenauracher angepasst. In der Defensive fehlte zum Teil die Feinabstimmung. Diese Kleinigkeiten wollten wir in der zweiten Halbzeit abstellen“, so Prote.

Im dritten Viertel (20:20) sollte sich jedoch vorerst nichts am Spielverlauf ändern. Herzogenaurach hielt die Baskets-Offensive in Schach und spielte selbst in der Offensive immer wieder freie Würfe heraus, wodurch es zu Beginn der letzten zehn Minuten 55:46 stand. Und hier konnten die TSV-Cracks nun endlich einen Gang höher schalten. Neuzugang Jerry Iyanoye führte klug Regie und war beim Zug zum Korb immer gefährlich, Brandon Crawford (am Ende 20 Punkte und 13 Reboundes) machte mit der gegnerischen Centerriege was er wollte und wurde dabei von Michael Mayr (16 Punkte / davon 1 Dreier) unterstützt. Am Ende konnten die Baskets das letzte Viertel deutlich mit 32:20 für sich entscheiden und so einen verdienten 87:66 Sieg feiern. Dadurch reisen die Baskets am kommenden Samstag als Tabellenführer zum Aufsteiger MTSV Schwabing. Und hier soll die Erfolgsserie am Besten ausgebaut werden.

Für die Baskets spielten: (Punkte/davon Dreier) Pauline (26/2), Kreutzer (3), Iyanoye (6), Leierseder, Crawford (20), Mayr (16/1), Jurakic (7), Novy, Märkl (9/3) und Bikandi

Quelle: TSV Vilsbiburg 1883 e.V. (http://www.baskets-vilsbiburg.de/)