Knapp war es – und ohne die Schützenhilfe des VfB Hermsdorf hätte es nicht gereicht. Doch die U18 hat es geschafft: Die Rister sicherten sich den Titel des Norddeutschen Meisters und qualifizierten sich damit für das Final Four des Deutschen U18-Pokals. Die Mannschaft des Trainergespanns Özhan Gürel/Robin Ratjen startete mit einem klaren 77:40-Sieg über den VfB Hermsdorf in die NDM-Endrunde.

„Wir haben mit unserer Defense dominiert und hatten das Spiel im Griff“, sagte Gürel im Anschluss an den 77:40-Sieg über die Berliner. In der zweiten Samstagspartie gegen den Ausrichter ASC 46 Göttingen ging es weitaus spannender zu. Vor der Halbzeit lagen die Rister mit bis zu zwölf Punkten in Führung, leisteten sich nach der Pause aber eine Schwächephase im Angriff. „Am Ende hatten wir unsere Nerven nicht unter Kontrolle. Bis fünf Minuten vor Schluss war es immer knapp, dann hat Göttingen noch deutlich gewonnen“, so der Coach. Die 68:85-Niederlage schien die Titelträume der Wedeler platzen zu lassen – die Gastgeber hatten nun die Trümpfe auf der Hand.

Am Sonntagmorgen fanden die Rister im Duell mit der SG Braunschweig (88:51) wieder zu gewohnter Stärke. Im abschließenden Spiel traf Göttingen auf Hermsdorf – die Berliner schafften in einem wahren Krimi die Überraschung. Unter den lautstarken Anfeuerungsrufen der Rister gewann der VfB mit 68:66. „Ich finde es super, wie stark die Hermsdorfer gekämpft haben, obwohl es für sie eigentlich um nichts mehr ging“, sagte Gürel. Der Dreiervergleich zwischen dem SC Rist, Göttingen und Hermsdorf (jeweils zwei Siege und eine Niederlage) sprach für die Wedeler: Riesiger Jubel in Gelb und Grün war angesagt!

Mit dem Gewinn des Titels haben sich die Rister als Nordvertreter die Fahrkarte zum Final Four erkämpft. Wo und wann das Endturnier um den Deutschen U18-Pokal ausgetragen wird und welche Teams an den Start gehen, ist zur Zeit noch nicht bekannt.

Quelle: SC Rist Wedel e.V. (http://www.scrist-wedel.de/)