In einem typischen Auftaktspiel konnten die Gröbenzeller den Landkreisrivalen aus Germering mit 95-81 in Schach halten. Vor ca. 100 Zuschauern hatten die Gastgeber den besseren Start in die Partie. Das Center-Duo Matzeder und Heinrich und Mendez sorgten für eine schnelle 9-6-Führung. Doch im Anschluss ging der Faden vor allem in der Verteidigung verloren und die Germeringer durften durch einen 12-2-Run mit 2 sehr freien 3ern auf 18-11 davonziehen. Doch die Hausherren kämpften sich zurück in die Partie und lediglich die schlechte Freiwurfquote verhinderte die Führung zum Viertelende.

So ging es nach einem sehenswerten Buzzer-Beater von Seyhan mit 22-23 in die Viertelpause. Auch im 2ten Viertel kamen die Slamas besser aus den Startlöchern, doch eine abermalige Schwächephase Mitte des Viertels brachte die Gäste 3 Minuten vor der Pause wieder mit 33-31 in Front. Dann kamen aber 3 sehr starke Minuten und angeführt von Rückkehrer Matzeder drehten die Slamas das Ergebnis mit einem 11-6-Run bis zur Pause auf 42-39.

Nach der Pause hatten die Gastgeber dann wohl ihre stärkste Phase. Seyhan mit 6 Punkten und Steinert mit 2 wunderschön herausgespielten 3ern bauten die Führung auf 54-43 aus. Zwar konnten die Germeringer nochmals auf 53-56 2 Minuten vor Ende des Viertels verkürzen, aber 2 Körbe der jetzt stark aufspielenden Rößner und Schnieber und 2 verwandelte Freiwürfe von Leipnitz ließen die Slamas mit 62-56 ins Schlussviertel gehen. Hier hatten machten Franz Rößner und Marcel Schnieber da weiter wo sie am Ende des 3ten Viertels aufgehört hatten. Nach drei verwandelten Freiwürfen von Teschemacher (Foul beim 3er-Versuch) verwandelte der erst 17-jährige Rößner in seinem ersten Herren1-Spiel zwei Fastbreaks eiskalt und setze außerdem Schnieber mit zwei wunderschönen Assist in Szene. Nachdem Schnieber einen weiteren Fastbreak gegen einen Germeringer verwandelt hatte, führten die Gastgeber 6 Minuten vor dem Ende mit 75-65. Früh begannen die Germeringer jetzt die Uhr zu stoppen und die Gröbenzeller an die Freiwurflinie zu schicken. Hätte man in der 1ten Hälfte hinsichtlich der Freiwurfquote noch bedenken haben müssen, so hatten sich die Jungs in der 2ten Hälfte warmgeschossen. 15 von 20 Freiwürfen fanden bis zum Schluss ihr Ziel – hier zeichnete sich vor allem Steinert mit perfekten 8 Treffern bei 8 Versuchen aus. Am Ende viel der Sieg mit 95-81 doch noch relativ deutlich aus.

In einer typischen Auftaktpartie mit vielen Fouls auf beiden Seiten gab es bei den Hausherren viel Licht aber auch etwas Schatten. Positiv sind aber auf jeden Fall der vorhandene Teamgeist und die kämpferische Einstellung. Wenn die Jungs im Training konzentriert weiterarbeiten, ist der angestrebte Mittelfeldplatz aber auf jeden Fall realistisch. Weiter geht’s nächsten Sonntag gegen Erding. Ausgetragen wird die Partie in der Schwabinger Morawitzky-Halle. Heut geht’s erst mal auf’d Wies’n! :D