„Break the curse“ – unter diesem Motto bereiteten sich die Baskets die Woche über gezielt auf das Auswärtsspiel bei den zuletzt so starken Zwickauern vor. Nach vier Auswärtsniederlagen in Folge wollte man endlich den Auswärtsfluch brechen. Trotz einer geschlossenen und leidenschaftlichen Teamleistungen standen die TSV’ler am Ende wieder mit leeren Händen da und mussten sich Zwickau mit 85:93 (38:39) geschlagen geben.

Hochkonzentriert und motiviert starteten die Baskets, die ausgerechnet gegen die körperlich überlegenen Zwickauer auf Center Lubos Novy verzichten mussten, in die Partie. Kapitän Michael Mayr brachte sein Team mit zwei schnellen „Dreiern“ und einem Korbleger mit 8:0 in Führung. Die Vilsbiburger waren bei der Reboundarbeit zwar deutlich unterlegen, hielten aber tapfer dagegen und lagen nach dem ersten Viertel nur mit zwei Punkten zurück (14:16).

Im zweiten Viertel konnten sich die Zwickauer in den ersten fünf Minuten bis auf neun Punkte (18:27) absetzen. Doch erneut kämpften sich die Baskets zurück ins Spiel, wodurch es beim Stand von 38:39 in die Halbzeitpause ging.

„Wir haben in der ersten Halbzeit umgesetzt was wir uns vorgenommen haben. Aggressive Verteidigung und schnelles Spiel nach vorne. Ich hab meine Spieler in der Halbzeit nochmals dazu aufgefordert die freien Würfe zu nehmen. Nur so hatten wir eine Chance das Spiel zu gewinnen.“, so Prote.

Das dritte Viertel gestaltete sich dann ebenfalls sehr ausgeglichen. Zwickau kam vor allem unter den Körben zu Punkten. Auf TSV Seite führte Joey Fuca – an diesem Abend mit 31 Punkten und 7 „Dreiern“ bei 8 Versuchen bester Mann auf Vilsbiburger Seite – klug Regie und brachte seine Mitspieler immer wieder gekonnt in Szene. Niki Märkl (7), Andi Goderbauer (13) und Kwame Duku (16) waren dankbare Abnehmer und sorgten so für Zählbares auf Seiten der Baskets. Keine Mannschaft konnte sich in dieser Phase deutlich absetzen, wodurch es nach einem ausgeglichenen dritten Viertel (20:20) beim Stand von 58:59 in den entscheidenden Schlussabschnitt ging. Auch hier schaffte es kein Team sich innerhalb der ersten fünf Minuten eine Führung zu erspielen (70:72). Erst drei Minuten vor dem Ende fiel dann eine Vorentscheidung. In der Defensive klappte bei den TSV Cracks in drei Situation die Abstimmung nicht und in der Offensive konnte man sich keine gute Wurfpositionen erspielen.

Zwickau bestrafte dies prompt und setzte sich auf zehn Punkten ab (74:84). Auch wenn die Baskets weiterhin bis zur letzten Sekunde um jeden Ball kämpften, war der Rückstand zu hoch und man musste auswärts mit 85:93 erneut das Feld als Verlierer verlassen. „Die Niederlage heute tut richtig weh. Die Mannschaft hat Moral bewiesen und super gekämpft. Man hat gemerkt, dass sich das Team einiges vorgenommen hatte. Am Ende waren es Kleinigkeiten die uns um den Sieg gebracht haben. Wir müssen weiter an uns arbeiten und dürfen den Glauben, auch auswärts bestehen zu können, nicht verlieren.“, so eine enttäuschter Baskets Trainer. Einfacher wird es allerdings auch kommendes Wochenende für die Baskets nicht. Denn dann müssen die Baskets erneut auswärts beim routinierten Tabellendritten in Ansbach ran.

Für die Baskets spielten (Punkte/Dreier): Kreutzer (3) Sondershaus, Fuca (31/7), Mayr (11/2), Jurakic, Goderbauer (13/1), Märkl (7/2) Bikandi, Halleran (4) und Duku (16/2)

Quelle: TSV Vilsbiburg 1883 e.V. (http://www.baskets-vilsbiburg.de/)