2. ÖBL: Silverminers vor Westderby gegen Dornbirn Lions

Am kommenden Samstag treten die Silverminers auswärts gegen Erzrivalen Dornbirn Lions an. Nach den letzten Ergebnissen scheint auch gegen das mit zwei starken Legionären und einigen altbekannten heimischen Basketball-Größen gespikte Team ein Sieg möglich – zumindest für den Laien. Aus Sicht der Silverminers ist man auch gegen die Lions krasser Aussenseiter und hofft auf ein akzeptables Ergebniss durch eine kämpferische und homogäne Leistung der jungen Truppe.

Ein Großteil der Bundesliga Mannschaft holte sich gemeinsam mit einigen – noch jüngeren – Nachwuchsspielern und den TI-Neuzugängen Bernhard Seiring und Florian Niederbacher im Auftaktspiel der Landesliga weitere Spielpraxis. Coach Bernhard Kaufmann setzte auch in diesem Spiel klare Signale, wie die Saison und der Mannschaftsaufbau verlaufen sollte. Alle Spieler kamen zum Einsatz und konnten wertvolle Spielminuten sammeln. Das Resultat stand dabei im Hintergrund, Teambuilding und das Sammeln wertvoller Erfahrungen im Vordergrund. So konnte sich Max Tolsdorff, der ehemalige Silverminer im Dress des USI, über einen klaren 71:55 Sieg in der Neuauflage des letztjährigen Finales freuen. „Unsere jungen Spieler haben erstmals auch mit den Neuzugängen zusammen gespielt und heute schon wichtige Erfahrungen und Aufschlüsse für das Westderby am Samstag in Dornbirn gesammelt“ resümierte Head Coach Bernhard Kaufmann nüchtern die Niederlage.

Das meist hitzige Westderby im Ländle werden die Silverminers aber auch nach der endlich erfolgten Freigabe von Seiring und Niederbacher nicht in der stärksten Aufstellung in Angriff nehmen können. Dominic Pechlaner und Amir Kaufmann sind immernoch verletzt und auch Markus Schwab, der in allen drei bisherigen Spielen einen entscheidenden Anteil am starken Auftritt der Silverminers hatte, muss nach einer leichten Oberschenkelverletzung geschont werden.

Im Dress der Dornbirner spielen zwei neue Profi-Legionäre; Mit Claudio Ceccotti wartet ein 201cm Power Forward auf die Miners, auf der Point Guard Position haben sich die Lions mit dem US-Boy Ashton Smith verstärkt. Bereits in der letzten Runde gegen Salzburg wieder fit war auch 201cm Center Tobi Nussbaumer. Gemeinsam mit „Mr. Dreipunkter“ Alexander Atterbigler, zwei Urgesteine der Lions, war er auch in bester Wurflaune – 15 bzw. 19 Punkte. Im Kader ist auch der Nachwuchsnationalspieler Timor Bas, der 94er Jahrgang mit 198cm Körpergröße. „Die Lions verfügen über einige altbekannte, hochklassige Spieler, wie Atterbigler, Nussbaumer und vor allem der erst 22jährige Christian Künstner, der uns letztes Jahr schon in letzter Sekunde eine empfindliche Niederlage im Heimspiel zufügte. Wir werden auch sehen wie stark die Legionäre wirklich sind.“ hebt Head Coach Kaufmann die Waffen der Lions hervor. „Wir müssen in diesem Spiel noch mehr als in den vergangenen über eisernen Siegeswillen, Zusammenhalt und Kampfgeist versuchen den Löwen einen Zahn zu ziehen.“ Wenn es darüber hinaus auch noch gelingt die Wurfquote weiter zu steigern, ist den Silverminers durchaus ein weiterer Sieg zuzutrauen.

Quelle: TU SILVERMINERS SCHWAZ (http://www.silverminers.net/)