Nienburg. Licht aus, Spot an, Bühne frei: Die X-Mas-Bash-Finalspiele hatten es stimmungs- und showtechnisch in sich. Dank der Unterstützung von u.a. Philipp Keßler & Maik Schwiderke gelang es Turnierinitiator Andreas Rabe und seinem Eventteam das angesagte Turnier um eine weitere highlightträchtige Komponente zu erweitern. Die Teilnehmer und Besucher dankten es mit einer Wahnsinnsstimmung bis zum Ende.

Erneut führte Fabian Reichardt die u.a. aus München, Nürnberg, Bückeburg und Bremen angereisten Spieler durch das Turnier. Unterstützt wurde er hierbei von Florian Siekmeier.

In 3 Kategorien (All Stars, Rookies & Ladies) wurden die Platzierungen ausgespielt. Bereits in der Vorrunde gab es hier das eine oder andere „Favoritensterben“, was eine spannende Endrunde erwarten ließ.

Immer wieder aufgelockert durch spannende Mitmachspiele wurden Planungsphasen geschickt überbrückt. Das „Intersport Solzer – Bump Out-Spiel“ gewann Semen Golomako (Nürnberg), den sogenannten „Intersport Solzer – MoneyShot“ traf der Nienburger Burak Karaköy.

Der Weg zur Christmas Bash-Krone ist für gewöhnlich hart und steinig: Diese Erfahrung mussten viele Spieler machen, denn am Ende konnte nur eine(r) die heiß begehrte Trophäe sein eigen nennen.

Nach einer vielversprechenden Endrunde war es dann schließlich angerichtet: Alles versammelte sich um den Centercourt und nahezu episch wurden die Spieler(-innen) von Reichardt angekündigt.

Bei den Ladies boten sich Kristina Holtmeyer und Franziska Saß als erstmalige Finalisten eine absolute Defensivschlacht. Als Holtmeyer sich beim Stand von 3:1 abzusetzen drohte, traf Saß einen wilden Dreier zum Ausgleich, so dass das Penalty-Schießen die Siegerin hervorbringen musste. Saß wackelte hier das sonst so sichere Händchen, was Holtmeyer mit ihrem getroffenen Freiwurf den direkten 4:3-Sieg bescherte. „Ich bin sehr stolz auf meine erste Basketballtrophäe. Sie hat viel Blut und Schweiß gekostet“, so Holtmeyer, die die Vorjahressiegerin Jehona Alija (Bückeburg) ehrenvoll ablöste. Platz 3 erkämpfte sich Nachwuchstalent Sirin Hakim (Nienburg) im Duell mit Selina Bode (Hannover).

Bei den Rookies war es vielen bereits im Vorfeld klar, dass der Titel nur über den sich in den letzten Wochen intensiv vorbereiteten Philipp Nolte (Nienburg) gehen könnte. TKW-Eigengewächs Nolte, der als eines der größten Nachwuchstalente aufgrund seiner vielseitigen Spielweise gilt, zeigte im Turnierfinale alle seine Qualitäten und setze sich mit 11:7 gegen Paul Bonas (Nienburg) durch, der sich mit aller Macht versuchte gegen die Niederlage zu stemmen, aber Noltes Finesse am Ende Tribut zollen musste. „Die Titelverteidigung war mein großes Ziel. Der Streetballsommer 2015 hat die Basis meiner Entwicklung gelegt“ so ein glücklicher Nolte. Platz 3 belegte Finn Rautenberg (Nienburg), der gegen den verletzungsbedingt ausgefallenen Samuel Witt (Nienburg) hätte antreten müssen.

In der „Königsklasse“, den All Stars war es in diesem Jahr absolut kein Zuckerschlecken. Das Leistungsniveau war dermaßen eng gestrickt – es hagelte Dreier, Dunks und Blocks. Am Ende stand im Turnierfinale dann jedoch Erfahrung gegen Athletik: Andreas Rabe (Nienburg) vs. Den bundesweit bekannten Dunkchamp Salu Benjamin Tadi (München). Das Finale entwickelte sich zunehmend zu einem Shootout und so schmissen sich beide Endgegner zur Freude der Zuschauer zusammen 10 Dreier um die Ohren. Am Ende siegte Rabe 18:15 und sicherte sich seine vierte Christmas Bash-Krone. Platz 3 erkämpfte sich Thomas Schlender (Nienburg) gegen den stark aufspielenden Alexander Heintke (Steimbke).

„Streetball verbindet. Der größte Gewinn des Tages war es, soviele unterschiedliche Charaktere und Vereine vor Ort zu haben. Langsam verstehen immer mehr Vereine, dass gerade im Bezirk durch so ein Miteinander Barrieren abgebaut werden und alle am Ende davon profitieren“ so Rabe, der sich schon auf die anstehenden Events 2016 freut.

Im Sommer 2016 wird es wieder das Weser Hoops-Event und dann im Winter den X-Mas Bash 2016 geben. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.