Gegen abgebrühte weil eiskalte Heli Girls verlieren die Eisvögel ihr erstes Heimspiel mit 53:57 (15:28). Kalt erwischt wurden die Eisvögel zu Beginn des Spiels. Nichts lief zusammen. Zu viel Verantwortung? Nervosität? Lampenfieber? Gerade in der Offense gab es zu viel Stillstand. Immer wieder näherte sich die 24-Sekunden-Uhr gefährlich nah dem Ende, wurden in den letzten Sekunden Notwürfe genommen. Ganze sieben Punkte erzielte der USC im ersten Viertel (7:12).

Auch im zweiten Abschnitt das gleiche Bild. Wie gelähmt agierten die sonst so flinken Eisvögel. Es dauerte bis zur 16. Spielminute bis mit Brooque Williams die erste US-Amerikanerin ihren ersten Feldkorb erzielte. Davor war schon der rotzfreche Einwurf von Juliane Hodapp in den Rücken ihrer Gegnerin und ihr anschleißender Korbleger aus Freiburger Sicht der Höhepunkt der ersten Halbzeit gewesen.

Die 650 Zuschauer wurden jedoch für das Warten belohnt. Stück für Stück kämpften sich die Eisvögel heran. Weiterhin musste jeder Punkt hart erkämpft werden, doch gerade Brooque Williams zeigte mit ihrem Double-Double (17 Punkte und 15 Rebounds) was es heißt, Verantwortung zu übernehmen.

Kurz vor dem Ende brachte Charlotte Höre die Eisvögel auf einen Punkt heran. Die Halle wurde laut, tobte aber nicht. Zu kalt war die Abkühlung zu Beginn des Spiels gewesen. Und zu kalt die Abkühlung durch Fanny Szittyas Antwort von der Dreipunktelinie. Die Heli Girls waren wieder weg. Die Eisvögel kämpften weiter, doch mit minus 2 auf der Anzeigetafel und einem bitteren Ballverlust im Fastbreak 40 Sekunden vor Schluss war die Messe gelesen. Die Heli Girls verließen in diesem Spiel als verdienter Sieger die Freiburger Unihalle.

Die Saison ist noch jung. Und jedes Spiel gibt wichtige Ansätze um sich als Team weiter zu entwickeln. Packen wirs also an! Mund abwischen und weiter! Nächste Woche in Bamberg!

Quelle: USC Eisvögel Freiburg (http://www.usc-eisvoegel.de/)