USC Eisvögel Freiburg: TOP 4 – zum Dritten!

Die Eisvögel erreichen dank eines 107:68 Erfolgs in Mainz im dritten Jahr in Folge das Pokal-Halbfinale. Mitten in einer guten Teamleistung macht sich eine Spielerin selbst ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk. 21:20 Uhr am Samstagabend in der Mainzer Theresíanum-Halle: eine Gruppe Spielerinnen in dicken Pullovern hüpft eine Minute lang um den Mittelkreis. Was war geschehen? Besagte Spielerinnen hatten wenige Minuten zuvor den Einzug ins TOP 4-Turnier sichergestellt.

In den anderthalb Stunden zuvor konnten die Gastgeberinnen aus Mainz sie zumindest phasenweise ärgern. Am Ende setzten sich die Eisvögel aber deutlich durch und konnten sich insbesondere in der Offensive glanzvoll in Szene setzen. Dabei konnte sich Birte Wehrenbrecht ein Tag nach ihrem Geburtstag selbst bescheren: mit 31 Punkten erzielte sie ihre Saisonbestleistung. Aber auch ihre Mitspielerinnen standen ihr in nichts nach, alle acht aufgestellten Spielerinnen konnten sich in die Scorerliste eintragen.

Dabei standen die Vorzeichen gar nicht allzu rosig: neben den krankheits- oder verletzungsbedingten Ausfällen von Charmaine Callahan, Dana Penno und Clara Cordes fehlten den Eisvögeln bekanntlich auch noch Jule Schindler aufgrund einer Sichtungsmaßnahme, so dass die Freiburgerinnen gerade einmal acht Spielerinnen aufbieten konnten. Diese zeigten sich über weite Strecken des Spieles allerdings in guter Form, so dass der Erfolg trotz tapferen Widerstands der Mainzerinnen letztlich früh in trockene Tücher gebracht werden konnte.

Das TOP 4-Turnier wird Ende März stattfinden, Austragungsort und Halbfinalgegner stehen noch nicht fest. Nach zwei dritten Plätzen in den vergangenen beiden Jahren ist das Ziel aber bereits jetzt klar: die Eisvögel wollen ins Pokalfinale. Für die aktuelle Arbeit ist aber ein anderer Aspekt viel wichtiger: die Freiburgerinnen konnten nach dem verpatzten Heimauftritt am vergangenen Sonntag wieder Selbstvertrauen tanken für die nächsten Aufgaben in der Liga. Und die hat es in sich: es geht zu den Tabellennachbarn, den Halle Lions. Falls die Freiburgerinnen den Schwung in die kommende Woche mitnehmen können, ist aber auch ein Sieg im „Löwenkäfig“ nicht unmöglich.

Foto: Patrick Seeger