Eisvögel gewinnen beim Saisoneröffnungsturnier gegen die Gastgeberinnen aus Chemnitz mit 65:57 (35:28). Nach nervösem Beginn finden sie schnell in ihren Rhythmus. Als Coach Harald Janson nach fünf Minuten die erste Auszeit nahm, konnte er nicht in glückliche Gesichter blicken.

Schon vier Ballverluste hatte seine Mannschaft bis dahin produziert, im Angriff keine gute Wurfauswahl getroffen und zudem mehrere Offensivrebounds zugelassen. So lagen die Freiburgerinnen zu diesem frühen Zeitpunkt bereits mit neun Punkten im Hintertreffen. Doch die kurze Besinnungspause wirkte – die Eisvögel legten ihre Nervosität ab, kamen zu einigen Ballgewinnen und konnten den Vorsprung der Chemnitzerinnen bis zur Viertelpause auf einen Punkt reduzieren (19:18). Doch auch ins zweite Viertel erwischten sie nicht den besten Start: nachlässig in der Defensive und unsicher im Abschluss erlaubten sie den Gastgeberinnen erneut, sich etwas abzusetzen. Dann jedoch die Wende: innerhalb weniger Minuten verwandelten die Eisvögel einen Vier-Punkte-Rückstand in eine komfortable Pausenführung (35:28).

Mit ordentlich Selbstvertrauen kamen die Freiburgerinnen aus der Kabine und konnten das Spiel nun weitestgehend kontrollieren – auch dank einer stark verbesserten Verteidigungsleistung. Die Chemnitzerinnen steckten nie auf, konnten sich sogar noch zweimal in Schlagdistanz bringen (45:40; 63:57) – doch die Eisvögel fanden stets die richtige Antwort. So konnten sie am Ende ihren ersten Saisonsieg sicher nach Hause bringen. Nun können sie sich bereits auf die nächste Aufgabe vorbereiten: morgen spielt der nächste Heimspielgegner, die BG ´89 Avides Hurricanes aus Rotenburg, gegen Saarlouis – sicherlich neugierig beäugt vom Eisvögel-Tross.