Red Kangaroos: Heimspiel gegen Basket Srbija München

Gegen das Team von Basket Srbija München bestreitet die BG Leitershofen/Stadtbergen in der Basketball Regionalliga Südost binnen einer Woche ihr zweites Heimspiel. Spielbeginn ist zu gewohnter Zeit am Samstag um 20 Uhr in der Osterfeldhalle, das Vorspiel bestreitet die zweite Mannschaft in der Oberliga Mitte gegen den SV Stauf (Spielbeginn 17.30 Uhr). Die Vorzeichen sind allem Anschein nach geklärt vor dem Match gegen die Münchner.

Die Red Kangaroos zählen auf Tabellenplatz 2 zur „belle etage“ der Liga, während die Landeshauptstädter aktuell mit nur einem Sieg auf dem Habenkonto die rote Laterne der Regionalliga im Gepäck mitbringen. Auf Seiten der Leitershofer drängt man da gar nicht erst die Favoritenrolle beiseite. Trainer Stefan Goschenhofer: „Man muss jedem Gegner in der Regionalliga mit Respekt begegnen, aber alles andere als ein Sieg gegen Srbija wäre natürlich eine herbe Enttäuschung. Da wir uns für die dann letzten vier Vorrundenspiele bei Telemotive München, gegen Landsberg, in Ansbach und dann wieder zu Hause gegen Leipzig aber eine möglichst optimale Ausgangsposition sichern wollen, nehmen wir das Spiel sehr ernst und werden mit voller Konzentration zu Werke gehen. Und natürlich wollen wir den Zuschauern auch wieder etwas bieten, egal wie der Gegner heißt, es soll sich lohnen, in die Osterfeldhalle zu kommen“, so der 35-jährige BG-Headcoach.

Ganz nebenbei hofft man bei den Red Kangaroos auch ein wenig darauf, dass man am Samstagabend dem aktuell punktgleichen Tabellenführer Gotha wieder die Tabellenführung abnehmen kann. Denn die Thüringer spielen eine Stunde früher zu Hause gegen den Leitershofer Lokalrivalen DJK HSB Landsberg, der sich zuletzt in stark ansteigender Form präsentierte. „Ich glaube, dass Landsberg in Gotha durchaus gewinnen kann, alleine schon deshalb, um als aktueller Tabellenfünfter am Spitzentrio Gotha, Leitershofen und Leipzig dran zu bleiben. Wir werden versuchen, dass wir die Zuschauer in der Osterfeldhalle über die Zwischenergebnisse in Gotha informieren können“, so BG Abteilungsleiter Andres Santiago, „aber zunächst müssen wir natürlich erst mal unser eigenes Spiel gewinnen“.

Nachdem die zweite Mannschaft letzte Woche trotz Führung bis Ende des dritten Viertels dem Profiteam von Tabellenführer Erding doch noch unterlag, ist gegen den SV Stauf nun wieder ein Sieg eingeplant. Die Oberpfälzer gelten jedoch als kampfstarker und unangenehmer Gegner, der sich aktuell im Mittelfeld der Tabelle eingefunden hat. Verzichten muss Trainer Robert Rieblinger bereits seit letzter Woche auf Ralf Erhardt, der zwischenzeitlich in die Regionalliga nach Landsberg gewechselt ist.

Der Gegner: Basket Srbija München
Die Oberbayern stiegen dieses Jahr aus der 2. Regionalliga Südost mit einem fast ausschließlich aus serbischen Spielern besetzten Kader auf. Der rührige Srbija Präsident Miodrag Kreculj sah sich aber dann mit dem Problem konfrontiert, dass in der 1. Regionalliga nur noch zwei ausländische Spieler eingesetzt werden dürfen. Hierbei wird unsinnigerweise auch nicht unterschieden zwischen Profispielern und Akteuren mit Migrationshintergrund, die unter Umständen seit ihrer Geburt in Deutschland leben. So passierte es, dass Srbija zum Saisonstart nicht genügend deutsche Spieler zur Verfügung hatte und gleich einmal zwei Spiele am grünen Tisch verlor. Langsam kam man dann in Fahrt, feierte am 6. Spieltag den ersten Sieg gegen Baunach, verlor am 7. Spieltag nur überraschend knapp auswärts in Gotha ehe es letzte Woche mit einer Niederlage im Kellerduell gegen Rattelsdorf wieder einen Rückschlag gab. Die beiden Ausländerpositionen besetzen nun der 2,13 Meter Riese Predrag Garvan und der routinierte 38-jährige amerikanische Forward Victor Sean Walker. Weitere Leistungsträger sind der ehemalige Juniorennationalspieler Julian Holzer, der vom FC Bayern kam, sowie der Ex-Breitengüssbacher Christian Marcu. Unter den Körben verstärken die kampfstarken Nzanzala Brüder David und Kandala das Team. Zuletzt kam auch noch Stijepan Lubicic aus Dachau an die Isar, so dass der Münchener Kader nun auch halbwegs Sollstärke erreicht hat.