Es war wie so oft wenn ein Erstligist mit vielen jungen Spielerinnen auf einen ambitionierten Zweitligisten trifft. Er tut sich schwer. Der Zweitligist investiert viel, kämpft, hat Spannung und dazu noch die gewohnte Heimspielhalle um sich herum. Dem Erstligisten hilft seine Ligazugehörigkeit nichts. Er muss sich ins Spiel kämpfen. Er muss besser sein.

So ist es nicht einmal verwunderlich, dass die Eisvögel nach anfänglichen Schwierigkeiten (-13 nach dem ersten Viertel) Stück für Stück besser in das kampfbetonte Spiel kamen. Und doch lagen sie zur Halbzeit noch mit zwei Punkten hinten (34:36) und gingen erst Ende des dritten Viertels in Führung. Coach Stefan Mienack setzte alle Spielerinnen ein. Ein Pokalachtelfinale ist eine wichtige Erfahrung, die alle mitnehmen sollen. Alle bis auf Charlotte Höre, die mit Fingerverletzung auf der Bank sitzen blieb.

Im vierten Viertel bestimmten die Eisvögel dann schließlich klar das Geschehen. Sie hatten ins Spiel gefunden, erreichten viele Stops, liefen Fastbreaks. Angefeuert von den mitgereisten Fans, die das Team unaufhörlich anfeuerten und ihm halfen den Fight anzunehmen, bekamen die Freiburgerinnen nun auch die anfänglichen Probleme im Defensivrebound in Griff. Da auch die heidelberger Topscorerin Jil Young auf nur einem erfolgreichen Dreier gehalten wurde, ging das Schlussviertel mit 25:10 klar an Freiburg.

Bereits am Sonntag werden die Viertelfinalpartien ausgelost. Mit vielen starken Gegnern. Wir sind gespannt!

Punkte: Möller, Höre F. 5 Punkte/1 Dreier, Schindler 4, Hodapp, Schlüter 5/1, Hoffmann, Schmidt 6, Greene 19, Tracey 19/1, Williams 16.

Quelle: USC Eisvögel Freiburg e.V. (http://www.usc-eisvoegel.de)