Basketball in Österreich: Silverminers bezwingen Salzburg und stehen im Final Four

Die TU Silverminers Schwaz stehen nach einem hart umkämpften 56:61 (28:30) Auswärtserfolg gegen BBU Salzburg im Final Four, dem Turnier der besten 4 Mannschaften der 2. Basketball Bundesliga. Die Schwazer Basketballer starteten gut aus den Startlöchern und gingen nach nur 7 Spielminuten mit 7:16 in Führung. Die Sporthalle Alpenstrasse in Salzburg war mit über 400 Zuschauern prall gefüllt und das Publikum peitsche die eigene Mannschaft immer wieder frenetisch nach vorne. Die Salzburger schafften so auch den Anschluss bis zur Halbzeitpause. Beim Stand von 28:30 ging es in die Kabinen. Coach Kaufmann schwor seine Truppe noch einmal auf das taktische Konzeopt ein und dies zeigte gleich Wirkung. Mit einem 0:11 Run zu Beginn der 2. Halbzeit setzten sich die Schwazer Basketballer ab und gingen mit einer 39:51 Führung in den letzten Spielabschnitt.

Salzburg gab sich aber nicht auf und setzte noch einmal alles auf eine Karte. Die Mozartstätter konnten eine Minute vor Ende der Partie nochmals auf 56:59 verkürzen. Sie probierten dann wieder mit taktischen Fouls die Uhr anzuhalten und schickten die Silverminers wieder an die Linie. Das Konzept ging auf da die Silverminers nur 2 von 6 möglichen Freiwürfen traf. Aber dafür standen die Schwazer Basketballer in der Defense um so besser und liessen keinen Punkt der Salzburger mehr zu und feierten schliesslich den Sieg und den Einzug ins Final Four. Mann des Abends war Brian Freeman, der mit 25 Punkten und 20 Rebounds speziell unter dem Korb dominierte. Mit Schwab (9 Punkte), Spiegl und Walde (je 8 Punkte) sowie Bogeljic (7 Punkte) zeigten die Silverminers wieder eine geschlossene Teamleistung in der Offense.

„Das war heute der erwartet harte Kampf! Uns war von Beginn an klar, dass Salzburg sich vor so einem Publikum nicht kampflos geschlagen geben wird. Wir haben heute vor allem mit Teamdefense gewonnen und haben nur 56 Punkte zugelassen. Dass in der Offense heute nicht alles am Schnürchen lief kann jeder aus der Statistik lesen – es ist noch viel Luft nach oben!“, so ein glücklicher Coach Kaufmann nach dem Spiel. Obmann Allinger schaut den nächsten Spielen entgegen: „Jetzt geht es in die best-of-three Serie gegen Dornbirn. Der Sieger dieser Finalserie im Westen trifft im Final Four auf den Verlierer der Ostserie und hat damit das vermutlich leichtere Los. Wir haben jetzt Blut geleckt und wollen mehr, auch wenn es gegen Dornbirn sehr schwer wird.“

Foto: silverminers.net