Die TU Silverminers Schwaz bleiben mit 7 Siegen ungeschlagen in der Division West der 2. Basketball Bundesliga. Der 80:83 (35:41) Sieg gegen den amtierenden Tiroler Meister SVO/BRG Innsbruck war aber kein Zuckerschlecken. Im Tiroler Derby geben Innsbruck mit Lux und Schwaz mit Bogeljic jeweils zwei wichtige Innenspieler vor. Nichts desto trotz entwickelt sich von Beginn an eine schnelle und rasante Partie. Das Derby lebt von Beginn an von schnellen Aktionen und viel Leidenschaft. Das erste Viertel sieht nach einem 18:18 keinen Gewinner. Beide Teams schenken sich in der Begegnung Tiroler Meister gegen Vizemeister nichts.

Im zweiten Viertel können die Silverminers einen Gang in der Defense zulegen und führen bereits mit 13 Punkten Vorsprung. Josef Spiegl, der noch am Vormittag seinen Magisterabschluss feierte, überzeugt einmal mehr mit 18 Punkten und 10 Rebounds. Aber die Innsbrucker angeführt von einem exzellent aufspielenden Tobias Trost (35 Punkte) kämpfen sich bis auf 35:41 zur Halbzeitpause zurück. Das dritte Viertel dominieren dann die Innsbrucker und gehen mit einer verdienten 56:51 Führung in den letzten Spielabschnitt.

Im letzten Viertel wechselt dann die Führung im Minutentakt. Die Silverminers kämpfen verbissen nur die offenen Würfe speziell jenseits der Dreipunktelinie wollen an diesem Abend nicht den Weg in den Korb finden. Die Innsbrucker halten sich mit 5 Dreipunktewürfen allein im letzten Viertel immer wieder im Spiel und jubeln 3 Minuten vor Ende der Begegnung nach zwei aufeinander folgenden Dreiern über eine 72:68 Führung. Aber die Silverminers kämpfen sich mit einem 9:0 Run wieder zurück. Der bis zu diesem Zeitpunkt glücklose Martin Schneider erzielt mit seinem einzigen Dreipunktewurf die Führung.

In den letzten Spielminuten sichert Renan Ferreira mit 4 verwandelten Freiwürfen in Folge die Führung der Schwazer Basketballer. Ein letzter verzweifelter Dreipunkteversuch vom Innsbrucker Trost, der eine Verlängerung bedeutet hätte, wird vom Schwazer Guard Felix Jambor sauber geblockt. Die Schlusssirene bringt den Jubel für die Silverminers.

“Da lief bei uns heute nicht alles rund.”, resümierte Coach Kaufmann, “Über die grottenschlechten Dreierquote (Anm.: 3 von 19 Würfe) will ich gar nicht reden. Aber unsere Verteidigung war heute anscheinend schon in den Weihnachtsferien. Die Defense war teilweise offen wie ein Scheunentor! Es ist sehr gut, dass jetzt die Winterpause beginnt – wir werden uns nach Weihnachten wieder relaxt auf das große Spiel gegen Dornbirn vorbereiten. Dieser Sieg war wichtig und hat das Team sicher noch mehr zusammengeschweißt.”

Das nächste Spiel in der 2. Basketball Bundesliga:
So.17.01.09 – 17:00 Uhr – Raiffeisen Dornbirn Lions gegen TU Silverminers Schwaz
Foto: silverminers.net