Die TU Silverminers Schwaz sind nach dem dritten Spiel in der 2. Basketball Bundesliga noch immer ungeschlagener Tabellenführer. Sie gewinnen das Tiroler Derby gegen den ersatzgeschwächten SVO Innsbruck deutlich mit 92:51 (46:26). Die Innsbrucker mussten mit Trost, Lux und Liener gleich auf drei Stammspieler verzichten. Zeigten aber vor Tabellenführer Schwaz gleich von Beginn an keinen Respekt und entschieden das 1. Viertel knapp mit 14:15 für sich.

Coach Kaufmann fand aber in der Viertelpause die richtigen Worte und ermahnte seine Spieler ob der vielen Ballverluste. Diese nahmen sich die Ansprache ihres Trainers zu Herzen, stellten Ihre Visiere besser ein und gingen konzentrierter ans Werk. Die Silverminers stürmten im zweiten Viertel aufs Feld und erarbeiteten sich mit einer harten Defense und vielen Treffern auch aus der weiten Distanz eine komfortable 46:26 Pausenführung. Speziell Lukas Walde zeigte sich im weiteren Spielverlauf sehr treffsicher, traf vier Mal jenseits der Dreipunktelinie und konnte schlussendlich 17 Punkte auf seinem Konto verbuchen.

Die zweite Halbzeit verlief dann auch weiter sehr einseitig und speziell im letzten Spielabschnitt zeigten Neuzugang Schneider Martin und sein Team immer wieder schöne Aktionen, die das Schwazer Publikum verzückten. Die Innsbrucker Spieler haderten entnervt ein ums andere Mal mit den Schiedsrichtern. Aber außer Ustaszewski’s 18 Punkte konnte der SVO an diesem Abend zu wenig gegen die exzellent eingestellten Silverminers entgegenhalten. Der Schwazer Trainer konnte allen Spielern ausreichend Einsatzzeit geben und limitierte auch den angeschlagenen Bogeljic auf 17 Spielminuten. Im letzten Viertel kam Jan Bainschab aufs Parkett und zeigte mit 4 Treffern aus 6 Würfen, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Insgesamt scorten acht Spieler der Silverminers, davon fünf zweistellig.

„Wir haben heute tollen Basketball geboten! Wir wissen natürlich, dass der SVO sehr ersatzgeschwächt war, aber nichts desto trotz war das heute eine starke Vorstellung. Wir müssen uns aber gegen Salzburg noch mal steigern“, so Obmann Allinger und meint weiter „speziell das 1. Viertel war wohl nicht ganz nach dem Geschmack von Trainer Kaufmann. Das wird er sicher im Videostudium nochmals analysieren und in den nächsten Trainings ansprechen!“ Die Silverminers haben das nächste Wochenende eine spielfreie Runde, bereiten sich aber schon akribisch auf das nächste Heimspiel am 14. November vor. Dann gastiert Salzburg (Spielbeginn 19:00 Uhr) in der Schwazer Sporthauptschulhalle.

Foto: www.silverminers.net