Eisvögel verlieren zum Saisonabschluss gegen Marburg 61:72 (31:36) und schließen die Playoffs damit auf dem vierten Rang ab. Ob es an den sommerlichen Außentemperaturen lag oder doch an den lautstark trommelnden Marburger Fans – die Eisvögel verpassten auf jeden Fall die ersten zwei Minuten des Spiels.

Angeführt von ihrer Topscorerin Margret Skuballa zogen die Gäste in dieser Zeit auf 0:8 davon und setzten ein erstes Ausrufezeichen. Erst nach einer frühen Auszeit fanden die Freiburgerinnen Stück für Stück ins Spiel und setzten sich energisch zur Wehr. Dennoch: das erste Viertel ging mit deutlichem Abstand an die Marburgerinnen (14:26). Im zweiten Viertel fanden die Eisvögel zumindest in der Verteidigung zu ihrer Stärke zurück, ließen nur ganze zehn Punkte zu und konnten dank eines Treffers von Tina Menz mit der Schlusssirene auf fünf Punkte Differenz verkürzen.

Nach der Pause zeichnete sich ein Comeback der Eisvögel ab: mit einem Dreier von Birte Wehrenbrecht starteten sie in die zweite Hälfte, und als Jahzinga Tracey wenige Minuten später den Zwischensprint der Eisvögel mit der ersten Führung des Spiels (40:39) krönte, war die Uni-Halle auch akustisch wieder in Freiburger Hand. Doch in dieser entscheidenden Phase konnten die Eisvögel nicht nachsetzen, während die Marburgerinnen meist im Gegenzug erfolgreich waren und sich viele wichtige Rebounds sicherten. Egal, was die Eisvögel an diesem Nachmittag versuchten, die Gäste fanden zumeist die richtige Antwort. So konnten sich am Ende die Marburgerinnen verdient über die Bronzemedaille freuen, während bei den Freiburgerinnen Tränen der Enttäuschung flossen.

Da tröstet es zunächst wenig, dass die Eisvögel mit dieser Saison trotz verpasster Bronzemedaille eine der erfolgreichsten Spielzeiten ihrer zehnjährigen Bundesligazugehörigkeit absolviert haben. Denn ein erfolgreicher Abschluss vor eigenem Publikum hätte der Saison sicherlich die Krone aufgesetzt. Nun steht zunächst mal einige Wochen Regeneration an, bevor im Sommer die Vorbereitungen für die nächste Saison beginnen.

Wer nicht bis September warten will um spannenden Damenbasketball in Freiburg zu sehen, der kann auch die Regionalligamannschaft der Eisvögel unterstützen, die gerade erfolgreich an der Relegationsrunde zur zweiten Bundesliga teilnimmt und am kommenden Samstag (17 Uhr) ihr letztes Heimspiel in der Uni-Halle hat. Davon abgesehen bedanken sich Mannschaft und Betreuerteam schon jetzt einmal bei allen Zuschauern, Sponsoren und Helfern für die tatkräftige und lautstarke Unterstützung in dieser Saison!