Diane Watkins beim Vorbereitungsturnier 2013

“Es waren die richtigen Tests zum richtigen Zeitpunkt, konditionell und spielerisch”, fasste Sebastian Gleim, Headcoach der Rist-Herren, seine Erkenntnisse des Vorbereitungsturniers zusammen. Das Wedeler Pro B-Team gewann seine drei Partien am Wochenende jeweils klar: Gegen den SSV Lok Bernau (1. Regionalliga Nord) behielt man mit 93:54 die Oberhand, den dänischen Zweitligisten Lemvig Basket schlug Gleims Mannschaft mit 113:55. Zum Abschluss bezwangen die Wedeler den UBC Münster (1. Regionalliga West) mit 103:81.

“Insgesamt war es ein guter Turnierverlauf, wir sind auf dem richtigen Weg”, findet Gleim, der unterschiedliche Systeme und personelle Formationen durchlaufen ließ. Trotz des siegreichen Wochenendes gibt es noch Steigerungs- und Verbesserungsbedarf, meint der Coach: “Wir müssen weiter offensiv und defensiv an unseren Gewohnheiten trainieren. Aber ich bin sehr zuversichtlich, da wir jeden Tag besser und besser nutzen.” Am kommenden Wochenende nehmen die Wedeler bei einem Turnier in Rostock teil. Am Sonnabend (17:00 Uhr) gibt es das erste Duell mit einem Pro B-Konkurrenten, RSV Eintracht Teltow / Kleinmachnow / Stahnsdorf. Der Sieger dieser Begegnung spielt dann am Sonntag gegen den Gewinner der Partie zwischen Ausrichter EBC Rostock (1. Regionalliga Nord) und den Hørsholm 79ers (erste Liga Dänemark). Und auch den nächsten Testspielauftritt der Rist-Herren am Steinberg sollte man schon einmal in seinen Kalender eintragen: Am Sonnabend, den 14. September, sind die Cuxhaven BasCats (2. Bundesliga Pro A) mit Augie Johnston zu Gast in Wedel.

Für die Risterinnen (1. Regionalliga) gab es bei den Testläufen am Steinberg hingegen Licht und Schatten. Trainerin Gundula Laabs musste auf Dana Penno (angeschlagen) sowie Katharina Kühn und Ida Hüners (jeweils im Urlaub) verzichten, im Laufe des Turniers kamen weitere Verletzte hinzu. Zum Auftakt bezwangen die Wedelerinnen Citybasket Recklinghausen (Aufsteiger in die 1. Regionalliga West) mit 69:61. Neuzugang Nika Heidari glänzte mit 14 Punkten und starkem Rebounding. “Wir haben holprig begonnen, sind dann aber besser ins Spiel gekommen”, sagte Laabs.

Allerdings meldeten sich bei Heidari nach der Partie Knieprobleme, so dass die Centerspielerin die zweite Partie am Sonnabend nicht bestreiten konnte. Das blieb nicht folgenlos. Im Duell mit dem dänischen Erstliga-Team Lemvig Basket nutzten die Gäste ihre körperliche Überlegenheit unter den Körben aus. “Erst im letzten Viertel haben wir befreit aufgespielt und den Respekt vor der Physis des Gegners abgelegt”, so Laabs. Im Schlussdurchgang kämpften sich ihre Schützlinge von 42:60 auf 62:67 heran und unterlagen letztlich mit 62:69.

Am Sonntag trafen die Risterinnen zum Abschluss auf die BG Rotenburg/Scheeßel (2. Bundesliga). Die “Hurricanes” um Pia Mankertz und Constanze Wegner waren eine Nummer zu groß. “Wir waren körperlich so unterlegen, dass wir eine Zone probiert haben. Am Anfang lief es nicht schlecht, später haben wir zu viele Dreier kassiert”, sagte Laabs. Mal überwand man die aggressive Presse der Niedersächsinnen erfolgreich, mal häuften sich die Ballverluste. Franziska Schreiner knickte im ersten Viertel um und schied aus, die Risterinnen waren letztlich chancenlos und verloren mit 37:80. “Wir haben unsere Baustellen deutlich erkannt. Unsere Gegner lagen über dem Level unserer Liga. Aber es ist besser eine harte Vorbereitung zu absolvieren, um dann in der Liga auf alles gefasst zu sein”, so die Trainerin.

Quelle: SC Rist Wedel e.V. (http://www.scrist-wedel.de/)