„Setzen, sehr gut“, durfte man den Eisvögeln nach der ersten Halbzeit zurufen. Eine wirklich gute Leistung brachten sie da gegen den Tabellenzweiten aufs Feld. Und es war das Ergebnis von Teamarbeit – teamwork eben.

Natürlich ist Basketball eine Sportart, die in Statistiken festgehalten wird wie kaum eine andere. Und trotzdem verzichten wir hier auf einen Blick in das Zahlenwirrwarr, aus dem man die Gründe für Sieg oder Niederlage zu lesen pflegt. Es ist egal wer wie viele Punkte erzielte, wer wie viele Minuten spielte, wer wie oft reboundete. Jede Spielerin hatte ihre Rolle, ihre Wichtigkeit, ihren Anteil. Ein ganz bestimmter Name? Fehlanzeige! T-E-A-M.

Und so legten sie auch los in dieses Spiel, das man vor der Saison als „Bonusspiel“ angesehen hatte. Extrapass, Assist, Langpass, Hilfe für die Mitspielerin. Die Lions durften sich über einen Rückstand mit nur drei Punkten nach zehn Minuten nicht beschweren (13:10). Und weiter ging’s. Die Eisvögel kämpften als Team, warfen aber auch sehr gute individuelle Leistungen in die Waagschale und gewannen das zweite Viertel überzeugend (Halbzeitstand 37:25).

Der Start in die zweite Halbzeit misslang den Eisvögeln. Halle kam ran, spielte nun besser. Und so wurde es ein Match, das die Uni-Halle elektrisierte. Die gut 600 Zuschauer jubelten, bangten, verzagten, hofften. Bedenkt man, wie knapp schon das Hinspiel verlaufen war, so stand es alles in allem nach 77 unglaublich spannenden Spielminuten zwischen beiden Teams 121: 120 für Freiburg, als die Eisvögel und die Lions auf die Zielgerade einbogen.

Spannung pur! Standing ovations. 60:60. Entsetzen! Bangen… Jubel! Die crunch time hatte es in sich und die Zuschauer wurden belohnt für ihre Treue, für ihr Kommen. Der Abend war ein voller Erfolg. Das Ergebnis ebenso. 68:63, mit einer für Basketball so typischen Schlussphase. We love this game!

Quelle: USC Eisvögel Freiburg e.V. (http://www.usc-eisvoegel.de)