Neuer Meister in der Mixed Basketball League

Schon vor dem Finalspiel war klar, dass es in der Saison 6 einen neuen Meister in der MBL geben wird. Die Saison war so spannend gewesen wie noch nie. Immerhin hatten 6 Teams um die 4 Plätze im Final Four gekämpft. Die Teams auf den Plätzen 2-5 nach dem Grunddurchgang waren sogar punktegleich gewesen, weshalb der Quotient aus gemachten und erhaltenen Punkten den Ausschlag geben musste. Die Monkeys (Sieger der Saison 5) verpassten so ihren Startplatz für das Final Four, für das sich dann folgende Teams qualifizierten: Cougars, All In, Lost in Transition und Krusties Flying Circus. Die Cougars standen nach einem deutlichen 95:75-Erfolg gegen Krusties Flying Circus das dritte Mal im Finale. Lost in Transition zog nach einem 79:70-Sieg gegen All In als zweites Team ins Finale ein.

Neuer Meister in der Mixed Basketball League

LIT dominierte den Anfang des Spieles. Petra Latschenberger scorte 9 von 11 Punkten in den ersten 5 Minuten und sorgte somit für eine 11:4-Führung ihres Teams. Doch ein technisches Foul (es sollte nicht das einzige bleiben) in Minute 6 durchbrach den Lauf von LIT und die Cougars kamen in Minute 7 auf 11:8 heran, ehe Lost in Transition nochmal einen Zahn zulegte und bis eine Minute vor Schluss auf 19:13 davonzog. Die Mietzen nutzen aber die letzte Minute des ersten Viertels und konnten noch ausgleichen. Stand nach dem ersten Viertel: 19:19. as zweite Viertel verlief ausgeglichen. Keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Lost in Transition konnte insgesamt in diesem Abschnitt 2 Punkte mehr scoren und ging mit einer 2-Punkte-Führung in die Halbzeit. Halbzeitstand: 39:37 für LIT. Nach der Pause konnte Christian „Cheese“ Ponz mit 4 Punkten in Folge die Cougars wieder in Front bringen, doch bis Minute 5 punktete dann nur noch Lost in Transition – angeführt von Lorenz Nake, der in dieser Phase 6 Punkte (4/4 FW) machte – und ging mit 49:41 in Führung. In den nächsten zwei Minuten scorten Christian Ponz (7 Punkte, 1/2 FW) und Lukas Jirsa (6 Punkte, 2/4 FW) und brachten somit die Cougars wieder in Front (54:51). Das nächste technische Foul, diesmal auf Seiten der Mietzen, brachte die Cougars aus dem Konzept und Lost in Transition an die Freiwurflinie. In den letzten drei Minuten konnten die Katzen nur noch einen Feldkorb erzielen und LIT nutze diese schwache Phase um wieder in Führung zu gehen. Bernhard Felber war am Ende des dritten Viertels nicht zu stoppen und trug mit 6 Punkten in Folge zur 61:56-Führung für LIT bei. Stand vor dem letzten Viertel: 61:56 für LIT. Im letzten Abschnitt kämpften sich die Cougars nochmal zurück und sorgten in Minute 2 wieder für eine knappe Partie (61:60). Die Nerven lagen blank. Ein weiteres unnötiges technisches Foul in Minute 4 gegen die Katzen brachte Lost in Transition wieder an die Freiwurflinie. LIT baute die Führung auf 66:62 aus. Auf der Gegenseite konnten 4 von 4 Freiwürfen nicht verwandelt werden und Petra Latschenberger erhöhte in Minute 6 mit ihren Punkte 10, 11 und 12 auf 71:64 für LIT. In den Minuten 7 und 8 schickten die Cougars LIT dreimal an die Freiwurflinie. Mit 4 von 6 Freiwürfen wurde Punktekonto von Lost in Transition auf 75 erhöht. Die Mietzen auf der Gegenseite trafen anschließend allerdings nur 3 von 6 Freiwürfen und konnten somit den Rückstand nur etwas verringern (69:75). In Minute 10 versuchten die Cougars mit Stop-the-clock-Fouls nochmal heranzukommen, bekamen aber auch noch ein technisches und ein unsportliches Foul angeschrieben, was LIT wieder den Ballbesitz brachte. Auch zwei 4er von Sandra Döppes auf Seiten der Cougars konnten am Ausgang des Spieles nichts mehr ändern und Lost in Transition feierte den ersten Meistertitel in der MBL. Endstand: 85:77. Herzlichen Glückwunsch!

Neuer Meister in der Mixed Basketball League

Bei den gefühlten 50°C in der Halle wurde das Finale ab dem zweiten Viertel sehr hart geführt, was man auch an den Fouls erkennen konnte (LIT: 29 Fouls, Cougars: 32 Fouls). Auch war die Partie von schwachen Freiwurfquoten auf beiden Seiten geprägt. Die Cougars trafen nur 41% (15/37) ihrer Freiwürfe, was mit Sicherheit auch ausschlaggebend war, dass aller guten Dinge wohl doch nicht drei waren. Kopf hoch! Im Oktober wird die MBL mit einigen kleineren und größeren Änderungen in Saison 7 starten. Hoffentlich wird die kommende Saison genauso spannend wie die vergangene! An dieser Stelle möchte ich Christian Thaller nochmal alles Gute für die bevorstehende Kreuzband-OP wünschen!

Bericht von Daniela Fritz, Fotos von Daniela Fritz und Klemens Kabon

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